Krankenversicherung in France

Alles zum Thema Leben, Arbeiten, Studieren etc. in Frankreich. (Keine Annoncen)
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loutarral
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Mittwoch 5. Februar 2014, 09:26

Hallo zusammen, ich brauche eure Hilfe!
Zur Sache:
Ich bin als Rentenbezieher in Deutschland bei der TKK versichert, meine Frau ist bis zu ihrem Rentreneintritt familienversichert in meinem Vertrag.
Im September 2013 sind wir nach Frankreich umgesiedelt und haben uns dort bei der CPAM angemeldet; die Beiträge dazu werden von der TKK nach dort direkt bezahlt.

Alles lief gut, bis ich im Dezember 2013 und im Januar 2014 ambulant behandelt werden musste. Nun stelle ich fest, daß von der CPAM nur 60-70% der Kosten übernommen werden. Meine private Zusatzversicherung (Signal) zahlt für die ambulante Behandlung keinen Pfennig, mit der TKK habe ich telefoniert, auch dort ist Fehlanzeige.

Meine Fragen sind:
1. Was ist der Unterschied zwischen der "Mutuelle" und der "Complementaire" und wo kann ich welche ggf. abschließen? Ich wurde mehrfach bezüglich eines diesbezüglichen Versicherungsverhältnisses gefragt und sagte immer, diese Zusatzversicherung habe ich in Deutschland. Nun stellt sich raus, hier ist Fehlanzeige.
2. Stellt sich die gleiche Frage, wenn ggf. einer von uns Beiden ins Krankenhaus muß?

In der Vergangenheit war das alles kein Problem, wir traten hier in Vorleistung, die TKK erstattete ihren Anteil und den Rest machten wir bei der PKV geltend. Nun kam für uns ein unangenehmes Erwachen - eben verbunden mit der Frage, "was ist, wenn mal ein größerer Aufenthalt erforderlich ist?"

Ich danke ganz arg für eure Rückantwort/en, Loutarral


Tut zwar nicht zur Sache und ändert auch nichts:
Jedoch, wir sehen, die EU-Regelungen und die dementsprechenden Harmonisierungen sind noch weit voneinander entfernt und werden von uns wohl auch nicht mehr erlebt werden....

loutarral

(Hab grade bemerkt, daß die Platzierung bei "Allgemeine Themen" vielleicht doch nicht so richtig war. Daher stelle ich meine Fragen nochmal hier ein.)
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Yoyo
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Donnerstag 6. Februar 2014, 07:53

Hallo loutarral,

was die complémentaire bzw. mutuelle angeht: Die ersetzt je nach Vertrag die Kosten, die die normale Krankenkasse nicht übernimmt. Das ist je nach Berufszweig in F unterschiedlich (commerçants, artisans und professions libérales bekommen noch weniger ersetzt). Mutuelle bedeutet eigentlich nur, dass die Kasse ein "Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit" ist. Heute wird es oft als Synonym für die complémentaire verwendet, da diese früher häufig "echte" mutuelles waren.

Hier findet Ihr einige Tipps, um eine auszusuchen:

http://www.ameli.fr/assures/soins-et-re ... -l-acs.php

Auch für das Krankenhaus zahlt eine complémentaire - je nach abgeschlossenem Vertrag. Je mehr man selbst übernimmt an Kosten, desto billiger ist sie. Das muss man dann selbst entscheiden, was einem da wichtig ist was zB Zahnersatz oder Brillen oder Einzelzimmer im KH etc angeht.

Bei der complémentaire müssen sich beide Ehepartner extra versichern, da ist der eine Partner nicht automatisch beim anderen mitversichert. Der Preis ist dann auch altersabhängig, aber nicht einkommensabhängig. Wir zahlen zB 180.- Euro monatlich für uns beide, nur so als Anhaltspunkt.
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Schöne Grüße - Yoyo
Axurit
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Sonntag 9. Februar 2014, 19:42

Hallo,

Ergänzend zu dem, was Yoyo schon geschrieben hat:

Wenn man in Deutschland in der gesetzlichen Krankenversicherung ist und in einem EU-Staat seinen Wohnsitz hat, dann hat man Anspruch auf die Leistung der gesetzlichen KV des Wohnstaats gemäß der im Wohnstaat geltenden Regelungen. Ob man in D in der Techniker, der Barmer oder einer AOK ist, spielt also keine Rolle. Eine Assurance Maladie Complémentaire hat in Frankreich fast jeder Berufstätige über seinen Arbeitgeber. Natürlich wird ihm der Beitrag vom Gehalt abgezogen, aber meist ist der Tarif günstig, da es ein Gruppentarif ist. Als Rentner versichert sich dann in der Regel jeder selbst, meist bei derselben Versicherung wie zuvor.

Das Angebotsspektrum ist sehr unübersichtlich. Es gibt -zig "Mutuelles" aber wohl keine zwei, deren Angebot identsich und somit vergleichbar wäre. Meist gibt es einen Einstiegstarif, einen Komforttarif und einen Luxustarif (das sind meine Bezeichnungen). Immer dabei ist eigentlich Zuzahlung auf 100% bei Medikamenten, die von der gesetzlichen Kasse ersetzt werden, bei Arztbesuchen bei von der Kasse zugelassenen Ärzten und Krankenhauskosten in zugelassenen Krankenhäusern. Ausgenommen von der Zuzahlung ist der gesetzlich vorgeschriebene Patientenateil, z.B. ein Euro pro Arztbesuch.

Welche Ärzte und Kliniken von der Kasse zugelassen sind, kann man auf ameli.fr unter "trouver un professionnel de santé" nachschlagen. Dort steht dann z.B., dass der Arzt für eine Leistung 23€ abrechnet und die Kasse "auf der Basis von 23€" erstattet. Das heisst, dass sich die 60 oder 70% Erstattung auf die 23€ minus 1€Selbstbeteiligung beziehen. Wenn dann im Leistungsverzeichnis der Complémentaire steht "100% der Basis der KV", bedeutet das, dass die Differenz auf 22 € erstattet wird.

Was die Sache kompliziert macht, sind Zusatzleistungen der Complémentaire, wie z.B. Krankenhaustagegeld. Ganz unübersichtlich wird es bei Zahnersatz und Sehhilfen (Brille). Die eine Kasse zahlt in Prozenten vom Satz der gesetzlichen Kasse, die andere in Festbeträgen und es gibt Bonusregelungen aller Schattierungen. Bei der einen Kasse wird bei paramedizinischen Leistungen wie Krankengymnastik zugezahlt, bei der anderen nur einen begrenzte Zahl von Sitzungen pro Jahr, usw....

Einstiegstarife, die im wesentlichen die Differenz bei Medikamenten, Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten ersetzen findet man für einen 60-Jährigen schon für 40 bis 50€, "Luxus"tarife kosten schon mal 120 bis 140€. Man sollte sich immer bewusst machen, dass bei den mittleren und teuren Tarifen auch Leistungen enthalten sind, die auch in D nur über eine Krankentagegeld- und/oder Zahnersatzzusatzversicherung abgedeckt werden.

Und nicht zuletzt, sollte man sich auch im Klaren darüber sein, dass der Beitrag jährlich aufgrund des Alters angepasst wird.
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Axurit
Beiträge: 91
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Sonntag 9. Februar 2014, 19:45

Yoyo hat geschrieben:
Hier findet Ihr einige Tipps, um eine auszusuchen:

http://www.ameli.fr/assures/soins-et-re ... -l-acs.php
Ich vermute, du hast den falschen Link kopiert. Auf der Seite geht es um die ACS Aide à l'acquisition d'une complémentaire santé, einen Zuschuss, der von der gesetzlichen KV für Versichtert mit geringem Einkommen gewährt wird, damit diese sich einen Complémentaire Santé leisten können.
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Yoyo
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Sonntag 9. Februar 2014, 20:36

Du liebe Güte - da habe ich ja wirklich was ganz Falsches kopiert... :roll:

Das hier ist eher hilfreich:

http://vosdroits.service-public.fr/part ... 0314.xhtml

http://fr.wikipedia.org/wiki/Compl%C3%A ... sant%C3%A9

Wichtig ist es auch, einen "médecin traitant" bei der Krankenkasse anzugeben, sonst bekommt man weniger ersetzt:

http://fr.wikipedia.org/wiki/M%C3%A9decin_traitant
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Schöne Grüße - Yoyo
dudule
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Sonntag 9. Februar 2014, 21:38

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen - eine Mutuelle ist in Frankreich so etwas wie eine Pflichtübung - ohne die man sonst viel Geld "abdrücken" kan. Auf jeden Fall so eine Versicherung abschliessen, je eher desto besser. Nach Vorerkrankungen/erhöhtes Risiko (und damit event. Ausschlüsse) wird nicht gefragt.

Noch eine Ergänzung;
Was nun die Zusatzverssicherung angeht: Meine Frau und ich haben eine Zusatzversicherung (Continentale) um bei einem event. Krankenhaus Aufenthalt als Privatpatient behandelt zu werden. Von dieser Versicherung habe ich schriftlich die Aussage, dass sie auch die Leistungen übernimmt, die bei einem Krankenhausaufenthalt im europäischen Ausland anfallen, zugrunde gelegt werden Abrechnungen nach deutschen Gebührenkatalogen. Was sich im Fall des Falles konkret abspielt weiss ich nicht (möchte ich eigentlich auch nicht wissen). Ich denke z.B. an Übersetzungen der Diagnosen bzw. der erbrachten Leistungen - wer macht das? Fakt scheint aber zu sein, dass Eure Signal Versicherung in F für die gleichen Versicherungsleitungen einsteht für die sie auch in D aufkommt.
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Baeeeem!
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Sonntag 16. Februar 2014, 18:46

Hab mal eine Frage (wenn ich mich da mal so frech einklinken darf).

Kann ich in Deutschland leben, in Deutschland arbeiten (Unternehmer) und mich in Frankreich versichern?
Die Versicherungen dort scheinen ja erheblich günstiger zu sein.

Wir sind aktuell bei der AOK (beide einzeln da nicht verheiratet) werden in den nächsten Monaten aber heiraten. Wir haben 2 Kinder.

Einmal versichert könnte ich ja überall in Europa mich behandeln lassen...
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Lennie
Beiträge: 190
Registriert: Donnerstag 1. Juli 2010, 13:39

Montag 17. Februar 2014, 12:42

Baeeeem! hat geschrieben:Hab mal eine Frage (wenn ich mich da mal so frech einklinken darf).

Kann ich in Deutschland leben, in Deutschland arbeiten (Unternehmer) und mich in Frankreich versichern?
Nein. Kannst du nicht.
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Bellie
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Dienstag 17. Juni 2014, 11:50

Hallo

Ich weiß, es gibt mittlerweile viele Organisationen, die sich mit dem europäischen Recht beschäftigen und Auskunft geben (so wie z.B. EURES und die Verbraucherberatung in Kehl)
Gibt es so eine Organisation für Krankenversicherte?

Hintergrund: ich habe mich in Frankreich selbständig gemacht und die CCI wollte, dass ich eine franz. KV wählte - das sei Pflicht.
Ich erklärte ihr, dass ich weiterhin in der privaten KV in D versichert bleibe, da ich da weltweit Krankenschutz habe und mir meine Ärzte und Krankenhäuser weltweit aussuchen kann (ohne vorher jedesmal einen Hausarzt kontaktieren zu müssen, und ohne lange Wartezeiten)

So habe ich dann halt eine gewählt. Ich werde diese franz. nicht nutzen. Und überlege nun, wo ich mich informieren kann, ob nicht eine Bestätigung der deutschen priv. KV ausreicht.
Danke für eure Antwort(en).
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Viele Grüße, Bellie
Bellie
Beiträge: 765
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Dienstag 17. Juni 2014, 12:51

Ich noch mal - hallo

Ich habe Infobest gefunden ---- und dort angerufen. Man wird sich bei mir melden.... ich berichte dann, was man mir gesagt aht.
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Viele Grüße, Bellie
Yoyo
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Dienstag 17. Juni 2014, 12:55

Du wirst dann beide KVs bezahlen müssen - vermute ich jetzt mal. In Frankreich ist die Grundversicherung eine Pflichtversicherung, zumindest, wenn Du berufstätig bist. Bin schon gespannt, was Du an Informationen bekommst.

Wie Infobest schreibt:

Mit Arbeitsort in Frankreich unterliegen Sie grundsätzlich dem französischen Krankenversicherungsrecht.

aus: http://www.infobest.eu/de/je-travaille-en-france-de/
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Schöne Grüße - Yoyo
Carola
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Dienstag 17. Juni 2014, 15:31

Also ich weiß ja nicht...will man nun in Frankreich leben mit allen Konsequenzen oder nicht? Die Rosinen kann man sich eben nicht so einfach rauspicken, ich frage mich indes auch, welchen Sinn das hätte! Deutschland ist in allen Bereichen dermaßen auf dem absteigenden Ast, dass man froh sein sollte, es geschafft zu haben, sich in F niederzulassen! Die medizinische Versorgung hier ist weder schlechter noch teurer als in D! Im Gegenteil! Ich finde es nur legitim, dass man als Selbständiger sich auf jeden Fall hier in F in der Krankenversicherung anmelden muss! Was würde ein Deutscher denken, wenn ein Franzose "unbedingt" in seiner französischen Krankenversicherung versichert bleiben möchte?? DAS wäre doch mal eine Überlegung wert!
Insofern denke ich: ganz oder gar nicht!
Aber wer doppelte Krankenversicherung zahlen möchte...der soll das doch gerne tun!!
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Bellie
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Dienstag 17. Juni 2014, 18:53

Hallo Yoyo, ja ich bin auch gespannt auf die Antwort. Ich werde sie hier berichten :)
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Viele Grüße, Bellie
Bellie
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Dienstag 17. Juni 2014, 19:00

Carola hat geschrieben:Also ich weiß ja nicht...will man nun in Frankreich leben mit allen Konsequenzen oder nicht? Die Rosinen kann man sich eben nicht so einfach rauspicken, ich frage mich indes auch, welchen Sinn das hätte! Deutschland ist in allen Bereichen dermaßen auf dem absteigenden Ast, dass man froh sein sollte, es geschafft zu haben, sich in F niederzulassen! Die medizinische Versorgung hier ist weder schlechter noch teurer als in D! Im Gegenteil! Ich finde es nur legitim, dass man als Selbständiger sich auf jeden Fall hier in F in der Krankenversicherung anmelden muss! Was würde ein Deutscher denken, wenn ein Franzose "unbedingt" in seiner französischen Krankenversicherung versichert bleiben möchte?? DAS wäre doch mal eine Überlegung wert!
Insofern denke ich: ganz oder gar nicht!
Aber wer doppelte Krankenversicherung zahlen möchte...der soll das doch gerne tun!!
Hallo liebe Carola - immer wieder herzerfrischend, deine Kommentare zu lesen :mrgreen:
Und da will ich es nicht verpassen, darauf zu antworten:

1. fürchte ich, dass du überlesen hast, dass ich von meiner PRIVATEN Krankenversicherung geschrieben hatte :wink:
Und da willst du ja wohl nicht bestreiten, dass frau/man dann in Deutschland besser behandelt wird. Alleine, dass man diesem Theater des Pflichtarztes entgeht, sich die Krankenhäuser, etc. selber aussucht.
Aber sicher hast du das Wort privat nur einfach überlesen, kann ja mal passieren. Kein Problem.
Somit würde kein Franzosen in der französischen Versicherung bleiben wollen, wenn sie /er in die private KV in Deutschland wechseln könnte.

Und ich lebe in einem Teil Europas, das sich Frankreich nennt. Und so nutze ich die Vorteile Europas, oder zahlst du noch mit dem FF , weil du ja in Frankreich lebst.....

Herzliche Grüße, liebe Carola.
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Viele Grüße, Bellie
Yoyo
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Dienstag 17. Juni 2014, 20:56

Bellie hat geschrieben: Und da willst du ja wohl nicht bestreiten, dass frau/man dann in Deutschland besser behandelt wird. Alleine, dass man diesem Theater des Pflichtarztes entgeht, sich die Krankenhäuser, etc. selber aussucht.
Aber sicher hast du das Wort privat nur einfach überlesen, kann ja mal passieren. Kein Problem.
Wenn wir eines Tages zurück nach Deutschland gehen, ist unser größter Horror das deutsche Gesundheitssystem. Allein schon, dass es diese Zwei-Klassen-Medizin mit den privaten Krankenkassen gibt, ist so was von daneben... Ich war in den Achtzigern auch notgedrungen ein paar Jahre in einer privaten Kasse in Deutschland - werde mal ein bisschen älter, dann kommt das große Jammern über die explodierenden Monatsbeiträge. Ältere Leute nehmen die Privaten oft schon gar nicht mehr auf, weil die Kundschaft der Jungen und Gesunden die einzig interessante ist. Warum gehen wohl deutsche Krankenschwestern, Pfleger und Ärzte zum Arbeiten gerne in menschlichere Gesundheitssysteme wie Dänemark und Schweden und die Schweiz?

Ich kenne mehrere Leute sehr gut, die in verschiedenen Krankenhäusern einer deutschen Großstadt arbeiten. Die sagen (ohne sich überhaupt zu kennen), wenn jemand wüsste, wie es dort zugeht, käme kein Patient mehr freiwillig hinein. Bei den Geschichten wird mir jedes mal irgendwie schlecht.

Ich will nicht sagen, dass es in Deutschland nicht auch tolle Ärzte gibt .- aber das Gesundheitssystem wird meines Erachtens ziemlich an die Wand gefahren.
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Schöne Grüße - Yoyo
Lilo
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Dienstag 24. Juni 2014, 20:56

Hallo zusammen, ab und zu schaue ich hier mal rein und finde es recht amüsant, wie über manche Themen diskutiert wird.

Über KV in Frankreich läßt sich aber nicht großartig diskutieren.
Wenn man hier lebt und arbeitet muß man hier krankenversichert sein. Die Beiträge für Mutuelle und Complémentaire zusammen sind deutlich günstiger als in Deutschland, die Leistungen sind vergleichbar, bis auf die Tatsache, daß man für Medikamente nichts zahlen muß und somit noch weitere Einsparungen hat.
Meine Ärzte sind super und die Krankenhäuser in der Nähe ebenfalls, zumindest nicht schlechter als in Deutschland.

Noch eine Frage zum Schluß: warum möchte man zwar in Frankreich leben, aber manche Dinge einfach nicht annehmen wollen? Da hat Carola mit den "Rosinen" durchaus recht.
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