Zeckenverbreitung Karte Frankreich

Reiseziele, besondere Urlaubsformen (z.B. FKK, Reiterferien), Sehenswürdigkeiten...
Antworten
Salumi
Beiträge: 8
Registriert: Freitag 16. September 2016, 19:29

Sonntag 15. Januar 2017, 11:02

Hallo mal wieder.
Nachdem wir eventuell im Frühjahr nach Frankreich wollen (Urlaub oder Maklersuche), bräuchten wir eine Karte mit den Verbreitunsgebieten der Zecken (Babesiose) in Frankreich. Hintergrund ist, dass wir bereits 2x mit einem schwer kranken Hund aus Frankreich zurückgekommen sind, beide male mit Babesiose. Vielleicht könnten wir das Risiko vermindern, wenn wir die betroffenen Gebiete meiden (soweit möglich).
Hat evtl jemand einen Link dazu? Wir sind Frankreich-Fans und würden gerne mal wieder hin.
Herzlichen Dank und Grüße aus Schweden.
Uwe
0 x
Yoyo
Beiträge: 688
Registriert: Freitag 12. August 2005, 09:04
Wohnort: Südwest-Frankreich

Sonntag 15. Januar 2017, 14:30

http://cani-wap.eu/dossiers/carte_piro.htm

Wollt Ihr ihn nicht impfen lassen (auch wenn das kein ganz hundertprozentiger Schutz ist)?

Hier sind weitere Karten.
0 x
Schöne Grüße - Yoyo
Salumi
Beiträge: 8
Registriert: Freitag 16. September 2016, 19:29

Sonntag 15. Januar 2017, 14:45

Hi.
Danke für die Info.
Impfung ja für 2 Hundis aber wir haben noch eine mit knapp 13 Jahren und einen mit chronischer Leukämie, da geht impfen leider nicht.
Der mit der Leukämie hat sich übrigens auch vor 2 Jahren Babesiose eingefangen. Deshelb wurde die Leukämie überhaupt erst entdeckt.
Grüße
Uwe
0 x
Yoyo
Beiträge: 688
Registriert: Freitag 12. August 2005, 09:04
Wohnort: Südwest-Frankreich

Montag 16. Januar 2017, 08:11

Oh, das tut mir leid für Euch und Euren kranken Hund. :cry:
0 x
Schöne Grüße - Yoyo
Piroschka
Beiträge: 122
Registriert: Sonntag 15. Juli 2012, 16:20

Montag 16. Januar 2017, 20:51

Leider habe ich nicht ausreichend Zeit, ausführlicher dazu zu schreiben.
In der Vet.Medizin wird in F. teilweise mehr gegen durch Zecken übertragene Parasitosen getan als in der Humanmedizin.
Es sind ja nicht nur Babesien und Borrelien, die von Zecken übertragen werden.
Die Humanmediziner, die sich darum kümmern, werden verfolgt und mit der Entziehung der Zulassung bedroht, die Sécu bezahlt nicht die Behandlung.
Betroffene werden als Simulanten abgestempelt oder man redet ihnen ein, sie gehörten in die Psychiatrie, weil sie Depressionen haben, sie hätten Fibromyalgie und so weiter.
http://tempsreel.nouvelobs.com/sante/20 ... gence.html
Viele Tierärzte sind aber auch in dieser Hinsicht ignorant (eigene Beobachtung).
Neben der Gefahr durch Zecken gibt es für Hunde (und Menschen als Fehlwirt) die Gefahr der Dirofilariose.
0 x
Uli Wenisch
Beiträge: 121
Registriert: Samstag 20. April 2002, 22:21
Wohnort: Oberpfalz/Aude

Dienstag 17. Januar 2017, 10:40

Hallo Salumi
Wir und auch unsere Freunde haben bei der Zeckenabwehr bei unseren Hunden sehr gute Erfahrungen gemacht mit "Eau de Lavende" (= mit Alkohol) bzw. "Hydrolat de Lavende" (= ohne Alkohol). Wir sprühen unsere Hunde kurz vor dem Spaziergang mit einer dieser Flüssigkeiten ein und finden so gut wie keine Zecken nach dem Spaziergang. Es gibt diese Flüssigkeiten auf frz. Märkten oder auch (und dann bitte per PN) bei uns. (Soll aber bitte nicht als Werbung verstanden werden.)
Sonnige Grüße
Uli Wenisch
0 x
Salumi
Beiträge: 8
Registriert: Freitag 16. September 2016, 19:29

Dienstag 17. Januar 2017, 14:55

Okay.
Dank euch für die Infos.
Grüße aus Schweden.
Uwe
0 x
Yoyo
Beiträge: 688
Registriert: Freitag 12. August 2005, 09:04
Wohnort: Südwest-Frankreich

Dienstag 17. Januar 2017, 17:33

Ich habe Ende der 70er Jahre bei Font Romeu in der Cerdagne (Pyrenäen) gewohnt, mit Hund, da hieß es, es gibt auf der Höhe keine Zecken (1800 m). Ist die sonnenreichste Gegend Frankreichs und mit Hunden ist da sicher ein schöner Urlaub zu machen. Gebirgsseen wie Lac des Bouillouses, heiße Quellen in der Nähe, tolle Wanderungen für alle Leistungsgrade.
0 x
Schöne Grüße - Yoyo
Anne-Laure
Beiträge: 24
Registriert: Montag 6. Juni 2005, 21:04

Mittwoch 1. Februar 2017, 18:22

Auch sollte man die Leishmaniose-Gefahr nicht unterschätzen, ich habe vor genau 5 Jahren meine Vénus (eine Labrador-Französin) nach langem Kampf an diese böse Krankheit verloren. Nachdem wir sie (zu mittleren vierstelligen Kosten, aber was tut man nicht alles für seine "Kinder") zunächst stabilisieren konnten, stand am Ende das Nierenversagen.
Leishmaniose (ein Blutparasit) wird durch Sandmücken übertragen, die besonders im Süden und besonders nach Sonnenuntergang lauern. Zur Abwehr gegen Zecken, Sandmücken & Co. gibt es Mittelchen zum Auftropfen (Advantix) und Halsbänder (Scalibor). Soll keine Werbung sein, aber mit denen haben ich für meine aktuellen Hundis gute Erfahrungen gemacht, wobei ein absoluter Schutz wohl nicht möglich ist. Daher bei Sonnenuntergang - rein ins Haus mit den Vierbeinern.
0 x
Piroschka
Beiträge: 122
Registriert: Sonntag 15. Juli 2012, 16:20

Donnerstag 2. Februar 2017, 00:28

Diese Mittel stellen kein Repellens dar, sondern sind Insectizide.
Der Ektoparasit, Floh, Mücke, Zecke, Bremse muß erst einmal stechen/beißen, um mit dem Insectizid in Berührung zu kommen, nur dadurch vergiftet er sich und wird später sterben. Bei der Stich-, Bißaktion gibt er die Einzeller ans Blut des Wirts ab, auch des Menschen. Eine Infektion wird dadurch nicht verhindert.
Leishmaniose ist in D. auf der Höhe des Mains, in F. auf der Höhe Lyons bei Leuten nachgewiesen worden, die nie reisen.
0 x
Yoyo
Beiträge: 688
Registriert: Freitag 12. August 2005, 09:04
Wohnort: Südwest-Frankreich

Donnerstag 2. Februar 2017, 08:18

Das von Anne-Laure erwähnte Mittel hat u. a. auch einen Repellent-Effekt:

http://www.scalibor.de/pdf/Intervet-Zeckenfibel.pdf

Abgesehen davon, dass kein Mittel 100%-en Schutz ermöglicht (wo gibt es den schon?), sollte man sich tunlichst an die Gebrauchsanweisung halten.
0 x
Schöne Grüße - Yoyo
Antworten