Was sind Echalottes?

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florette
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Dienstag 19. September 2006, 22:01

Hi,
meine zweite Frage gehört in die Gemüseabteilung:
Was sind Echalottes? Lagen im Supermarkt neben den Zucchini, da habe ich sie mal mitgenommen. Sind grün und noch ziemlich hart.
Sie haben eine parikaähnliche Form mit Furchen wie eine Gehirn.
Wer kann mir sagen, wie man sie zubereitet oder müssen sie noch reifen?
Und wenn sie super sind, dann möchte ich sie hier mal anpflanzen. Hat das schon jemand probiert?
Grüße aus dem Schwobeländle
florette
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Aperdurus
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Dienstag 19. September 2006, 22:41

??????
War das "echalottes"- Schild auf die Okras gefallen
??????

Viele Grüße in die Stuttgarter banlieue

Aperdurus
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"Die Drôme, das ist das Zusammentreffen der Alpen und der Provence, deren warmherzigen und duftenden Akzent sie schon besitzt."
herbertp
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Mittwoch 20. September 2006, 04:37

@aperdurus
Du bist heute sehr geizig mit Deiner Auskunft, aber mit dem Schild wirst Du wohl recht haben.

echalotte =dt. Schalotte, eine besondere Zwiebelart

Gruesse an alle alle
Herbert
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Aperdurus
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Mittwoch 20. September 2006, 06:18

@herbertp

Ich war/bin mir nicht sicher, ob florette nicht eine neue Species von Schalotten entdeckt hat. Deshalb wollte ich keine Verwirrung stiften mit weiterführenden links oder Bemerkungen.

@ alle
Sollten es Okras sein, hier

http://de.wikipedia.org/wiki/Okra

Persönliche Anmerkung: wenn es sich umgehen läßt, Okras zu essen, dann tue ich es. Die Okras wissen selbst nicht einmal, wonach sie schmecken. Auf jeden Fall geschmacksneutral, knatschig, schleimig, ohne Biß.
All das mag ich nicht.

Hier in der Gegend gibt es eine Menge armenischer Restaurants, da findet man sie immer.

Was nicht hierher gehört, aber eine Frage wert:
Gibt es einen PopUp- Blocker für einzelne Avatare?:D

Grüße an die Steinpilzgegend

Aperdurus
Zuletzt geändert von Aperdurus am Mittwoch 20. September 2006, 06:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Yoyo
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Mittwoch 20. September 2006, 07:37

Nur zur Info: Schalotte = auf französisch "échalote" mit nur einem t.

Jedenfalls scheint das Schild da auf keinen Fall richtig gelegen zu haben.
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Schöne Grüße - Yoyo
herbertp
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Mittwoch 20. September 2006, 08:13

danke
aber wir sind ja bemueht unser Halbwissen zu korrigieren.
obwohl
eigentlich war ja nur ein Buchstabe ueberfluessig.
einer von ... acht notwendigen.
Das ist 9/8 oder 8/9 oder ....?
auf jeden Fall, viel mehr als Halb und sogar noch viel mehr als 30%:D
salut
Herbert
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desi
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Mittwoch 20. September 2006, 08:26

@Herbert, schick mir digitalisiert deine texte u fotos und ich mach dir ne homepage bis 5 Seiten umsonst. das sind dann 0% zum ganzen preis. Wenn du es nicht verstehst, ich erklär dirs gerne. also schick bitte.
Frohes Schaffen
Gruß Desi
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herbertp
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Mittwoch 20. September 2006, 16:14

Hallo Desi
Danke fuer Dein Angebot. In naeherer Zukunf werde ich mal wieder an meine Homepage gehen muessen, aber ...
"meine kleine Farm" laesst mir im Moment wenig Zeit, und konzentriertes Arbeiten ist im Monent schwer moeglich. Entweder sind es die Wanderer .. oder die Steinpilzsucher oder in wenigen Wochen die Wildschweine, die meine Maronen aufsammeln, oder die Jaeger, die gerne die Wildschweine einsammeln wuerden, auf jeden Fall schafft mein Hovawart es immer, mich von einem ernsthaften Arbeiten abzuhalten. Und meine Erzaehlungen aus der Dordogne, werden wohl in diesem Jahrzehnt schon wieder nicht erscheinen
a bientôt
Herbert
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florette
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Mittwoch 20. September 2006, 17:39

Ihr seid ja wirklich reizend!
Danke schön. Okras kenne ich. Die gibt es beim Inder. Wollt ich sogar in den Garten pflanzen, weil ich halt gern rumexperimentiere.
Das Geheimnis um die günen Dinger ist aber noch nicht gelüftet. Wir haben sie auf der Rückfahrt eher in der Gegend Bourg -en -Bresse gekauft. Gehört der Ort noch zur Drôme? Dann müsstest du sie allerdings kennen Aperdurus, das stimmt.
Auf dem Kassenbon stand auch so ein Name, aber halb..Halbwissen, wie du schon sagst,herbertyp. Vielleicht endet der Name nicht ...lotes oder es gibt noch einen Zusatznamen???
Ich fotografier die jetzt und versuche sie hier reinzubekommen.
Die kann man so eh noch nicht verschpern, weil sie so hart sind. Und sie riechen auch nach nix (geschlossen).
Grüßle florette
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correze
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Mittwoch 20. September 2006, 18:58

Salut Florette,

Deiner Beschreibung nach, würde ich auch auf Okras tippen. Wäre wirklich nicht schlecht, wenn Du die Dinger fotografieren würdest, damit wir das Rätsel lösen können.
Bourg- en Bresse liegt im Departement Ain. War dort mal ganz in der Nähe zum Sprachaustausch. Dort gibts viele leckere Saachen.

grüssle
corrèze
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Aperdurus
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Mittwoch 20. September 2006, 20:25

Hallo Florina,

" doch wies da drinnen aussieht, geht niemand was an".

Warum läßt Du uns im Ungewissen über das Innenleben Deines Gemüses?
Kerne in wässriger Lösung?
Festes Fleisch von gleichmäßiger Konsistenz? Welche Farbe?
Gar hohl? Mit Rippen?
Tritt an den Schnittflächen Milch aus?
Geruch innen?
Bist Du sicher, daß nicht "OGM" (Organismes Génétiquement Modifiés) draufsteht?

Du hast uns das Raetsel der Woche beschert. Wir sind gespannt.

Liebe Grüße
Aperdurus

PS: Unser Gemüsehändler hat fast immer allerliebste Kleingemüse, also Mini-Zucchini, Mini- Auberginen, Mini- Gurken.... usw. Das könnte nicht sein??????
Zuletzt geändert von Aperdurus am Mittwoch 20. September 2006, 20:28, insgesamt 1-mal geändert.
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florette
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Mittwoch 20. September 2006, 21:17

Hi Aperdurus,
jetzt hab ich zwar das Foto,aber ich bekomm es nicht rein. Könnte es als mein Avatar setzen, aber ich mach wohl etwas falsch. Weißt du wie das geht?
Correze ist auch schon ganz neugierig. Übrigens wir haben den Kassenbon gefunden. Wir habe sie in Vienne gekauft,

Ein Künstlerpaar aus dem Nachbardorf zeichnen erst alles bevor sie es essen! Ich mach das zwar (noch) nicht, aber wenn ich sie aufschneide vergammeln sie vielleicht.
Grüßle florette
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Elisa7
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Mittwoch 20. September 2006, 21:23

florette schrieb
Hi,
meine zweite Frage gehört in die Gemüseabteilung:
Was sind Echalottes? Lagen im Supermarkt neben den Zucchini, da habe ich sie mal mitgenommen. Sind grün und noch ziemlich hart.
Sie haben eine parikaähnliche Form mit Furchen wie eine Gehirn.
Wer kann mir sagen, wie man sie zubereitet oder müssen sie noch reifen?
Und wenn sie super sind, dann möchte ich sie hier mal anpflanzen. Hat das schon jemand probiert?
Grüße aus dem Schwobeländle
florette
Salut Florette,
sind es Cherimoyas, Kaktusfeigen,Guaven ,Karambola ( sind eher gelblich) Pitahaya, Feijoas, Auch kleine grüne Courgen gibt es
Cherimoyas haben solche Furchen.
Oder ist es gar die Chayote
Google doch mal in den Bildern
Zuletzt geändert von Elisa7 am Mittwoch 20. September 2006, 21:34, insgesamt 1-mal geändert.
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An Frankreich liebe ich seine ordentliche Unordentlichkeit © 1991-2008
Yoyo
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Mittwoch 20. September 2006, 22:22

Elisa7 schrieb
Oder ist es gar die Chayote
An die habe ich jetzt auch gedacht.
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Schöne Grüße - Yoyo
florette
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Mittwoch 20. September 2006, 22:37

JAAAAA, die sinds!
CHAYOTES! Juchee.
Yoyo, das Bild ist schön. Danke Euch.
Jetzt kann ich nach der Zubereitunbg suchen.
Ist das keine gewöhnliche französische Speisefrucht?

Das Rätsel der Woche ist gelöst! Toll.
Viele Grüße aus dem Ländle florette
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herbertp
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Donnerstag 21. September 2006, 05:40

also man lernt hier ja doch noch so manches.
Aber wat de buer nich kennt, dat frett er nich!

und ganz gewoehnliche Speisefruechte in der Dordogne
sind Erdbeeren und Maronen und Steinpilze und die vergorenen Trauben und die escargots und die foie gras :D
salut
herbert
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Yoyo
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Donnerstag 21. September 2006, 14:29

Gummihandschuhe anziehen, man kriegt sonst ganz eklige Hände von den rohen Chayoten. Chayoten längs halbieren. Mit einem Löffel den Kern entfernen. Mit einem Dampfeinsatz im Kochtopf ca 10 bis 15 Minuten dämpfen. Inzwischen eine ziemlich dicke Bechamelsauce zubereiten. Die Chayotenhälften in eine Auflaufform geben, Bechamelsauce drauf, geriebenen Käse drauf und unter dem Grill gratinieren lassen. Die halben Chayoten auf Tellern servieren und mit einem Löffel das Fruchtfleisch samt gratiniertem Zeugs aus der Schale kratzen. Schmeckt lecker.

Die Chayote ist in den französischen Überseedépartements wie Ile de la Réunion etc recht verbreitet (u.a.).

Ewig kann man sie nicht aufheben, irgendwann fangen sie an zu treiben, bzw werden welk. Sie sind hart und grün, wenn sie verkauft werden, dann sind sie auch reif.
Zuletzt geändert von Yoyo am Donnerstag 21. September 2006, 14:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Schöne Grüße - Yoyo
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Elisa7
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Freitag 22. September 2006, 19:14

Yoyo schrieb
Elisa7 schrieb
Oder ist es gar die Chayote
An die habe ich jetzt auch gedacht:
Na dann... :) Ich freue mich, das das Rätsel gelöst ist

Chayoten sind die Früchte eines ausdauernden, rauhaarigen, mit langen Ranken kletternden Kürbisgewächses. Die reife Frucht ist in Form und Größe einer schlanken Birne ähnlich. Die dünne Schale ist grün bis gelblich gefärbt, wellig und weich bestachelt. Das Fruchtfleisch ist weiß oder grünlich und von neutralem, gurkenähnlichem Geschmack. Die Chayote besitzt einen einzigen Kern, der zwar genießbar ist, meist jedoch nicht mitgegessen wird.

Herkunft/Saison

Chayoten stammen aus den Bergen Mexikos, Mittelamerikas und Brasiliens. Schon bei den Azteken waren sie als alltägliches Gemüse beliebt. Heute werden sie hauptsächlich in Westindien, Mittelamerika, Westafrika und im Mittelmeerraum angebaut. Importe dieser Früchte erreichen uns vorwiegend aus Brasilien (März bis Juni) sowie aus Costa Rica und Kenia (April bis Dezember).

Viel Spaß weiterhin
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florette
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Samstag 23. September 2006, 00:00

Das ist ja wundervoll. So viele Infos.
Ich danke Euch!!!
Heute werde ich das mit der Bechamelsauce ausprobieren.
Sie sehen noch wie vor einer Woche aus. Und sind auch hart, das man denken könnte sie sind noch nicht reif.
Wenn sie austreiben, dann könnte ich auch eine einpflanzen.
Vielleicht wachsen die hier. Bei uns habe ich sie jedenfalls noch nie gesehen.Ich werde mal in Stuttgart in die Markthalle gehen. Vielleicht sind sie einfach nur unbekannt hier und brauchen die gleichen Bedingungen wie Kürbisse. Ich teste das mal.
merci bien
florette
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Yoyo
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Samstag 23. September 2006, 23:13

florette schrieb
Wenn sie austreiben, dann könnte ich auch eine einpflanzen.
Vielleicht wachsen die hier. Bei uns habe ich sie jedenfalls noch nie gesehen.Ich werde mal in Stuttgart in die Markthalle gehen. Vielleicht sind sie einfach nur unbekannt hier und brauchen die gleichen Bedingungen wie Kürbisse. Ich teste das mal.
Hallo Florette,

auf deutschen Märkten findet man die Chayoten.

Anpflanzen würde ich sie in Deutschland nicht, denn sie brauchen extrem lange Wärmeperioden. Das ist selbst hier nur mit Vorziehen im Wintergarten/Gewächshaus und Auspflanzen nach der allerletzten Frostgefahr und einem langen, warmem Sommer möglich.
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Schöne Grüße - Yoyo
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