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Forum für Existenzgründer, Selbständige, Unternehmen, Geschäftsempfehlungen etc.
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Nalafort
Beiträge: 2
Registriert: Sonntag 30. September 2018, 18:27

Sonntag 30. September 2018, 19:00

Wir haben vor, in eineinhalb bis zwei Jahren in die Dordogne (zwischen Perigueux, Montignac und Sarlat) zu ziehen. Dafür wollen wir einen alten Bauernhof mit Nebengebäuden kaufen, um dort ein Seminarhaus mit Ferienwohnung/Ferienzimmern einzurichten. Für unser Vorhaben suchen wir entweder eine/n Geschäftspartner/in die/der mit uns auf dem Hof wohnt, oder jemanden der/die nur eine Ferienwohnung auf dem Grundstück besitzt und/oder dort wohnen möchte. Die Einrichtung sollte etwas größer (großer Garten, mehrere Gebäude etc.) und damit ausbaufähig sein.

Die Region bietet viele Sehenswürdigkeiten und Kultur (Höhlen von Lascaux, wunderschöne historische Städte) und ist eine recht gut erreichbare und beliebte Urlaubslandschaft mit ganzjährig angenehmem Klima und einer lieblichen hügeligen Landschaft.

Wir sind ein Paar, Mitte Fünfzig, Lehrerin/Theater-Spieleleiterin und Umweltexperte, die mit diesem Projekt etwas Neues starten und verwirklichen möchten.

Wenn Ihr Interesse habt, würden wir uns über eure Nachricht freuen.
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Piroschka
Beiträge: 183
Registriert: Sonntag 15. Juli 2012, 16:20

Sonntag 30. September 2018, 20:43

Guten Abend,
ich habe "Kenne", Kohle, Zeit, Interesse, Ideen, auch die Fähigkeit, Illusionen im Vorfeld auszuräumen.
Rauche nicht, trinke keinen Alkohol.

Welcher Art sollen denn die Seminare sein?
Rebirthing, TCM, Yoga, Permakultur, Hundeschule, Faszientherapie, Paragliding, Pantomime oder MUPS (Mal- und Pinsel-Schule)?
Gewerbegenehmigung im Vorfeld erfragt? Was sagt die Ursaff, was die Préfecture. Ausbau für Gewerbe diskutiert (neue Normen: fosse septique, Brandschutz usw? )
Bitte mehr Informationen.
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Nalafort
Beiträge: 2
Registriert: Sonntag 30. September 2018, 18:27

Dienstag 2. Oktober 2018, 18:57

Hallo,

vielen Dank, für Deine schnelle Reaktion.
Wir sind ja noch auf der Suche nach einem passendem Opjekt. Guter Hinweis mit der Gewerbegenehmigung, das würden wir dann gleich mit beachten.
Erst einmal haben wir vor, Dozenten aus Deutschland zu gewinnen: Yoga, verschiedene Therapieformen, ich kann Improtheater anbieten..... Hunde eher nicht. Umwelt (Bildung) wäre auch eine Option.
Womit könntest Du Dich einbringen?
Gerne können wir über Mail mehr Informationen austauschen.
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Piroschka
Beiträge: 183
Registriert: Sonntag 15. Juli 2012, 16:20

Montag 8. Oktober 2018, 15:40

Guten Tag,
bei der ins Auge gefaßten Größenordnung ist ja Personal erforderlich, Mitarbeiter, Putzleute, Gärtner - oder man arbeitet 22 Stunden pro Tag, dies dann nicht lange.
Eingereiste Dozenten, die dann nicht antreten, also eine Schar erwartungsvoller Adepten, ungeduldige Jünger (weibliche Form existiert nicht, obwohl sie heute häufiger sind als die männlichen), die dennoch bezahlen sollen, aus großer Ferne erwartungsvoll und therapiehungrig herangestromert, das gibt Probleme.
Angesichts der heutigen Preise vernachlässigter Gehöfte, Latifundien und der dann noch erforderlichen Anbauten, Umbauten, Ausbauten, der Zeit die das verschlingt, also unverzinst vorgeschossenes Kapital, dann das Theater mit dem Fiskus, der plötzlich durch seinen contrôleur fiscal entscheiden läßt, daß es sich bei den durchgeführten Arbeiten durch Handwerker nicht um Renovierungen, sondern um "Neubau" handelt und dann der höhere Mehrwertsteuersatz fällig wird, wodurch alle Handwerkerrechnungen sich ruckartig post festum erhöhen - gerade unlängst bei Bekannten der Fall gewesen - das macht die Sache zu einem Abenteuer für Leute mit einem gesunden Herzen.

Die Gesamtkosten werden sich auf Beträge belaufen, bei denen man, legt man sie richtig an den internationalen Börsen an, gemütlich leben kann, ohne sich um draps ignifuges (vielleicht als "Bettwäsche mit einer gewissen Brandverzögerung" zu übersetzen - ich weiß nicht, wie der deutsche Terminus ist) und das Essen zu kümmern, das man heute bei chambres d'hôte mit table d'hôte nicht für den nächsten Tag aufbewahren darf.

Ihr könnt Euch ja wieder melden, wenn ein geeignetes Objekt gefunden ist.

Die steuerliche Behandlung von eingereisten Stipp-Dozenten wäre dann auch noch zu klären.

Übrigens: ich wohne auf dem Lande und sehe in jedem der umliegenden Dörfer Kursangebote und "Praxen" aus dem Boden schießen in allen nur erdenklichen und unerdenklichen Disziplinen von sophrologie bis xy, esoterisch, manipulativ, alternativ, heilerisch, ganzheitlich, Psycho-, sektiererisch - also wer Konkurrenz als Herausforderung und nicht suizidfördernd begreift, packe es an.
Das gebundene Kapital sieht man später nicht wieder.
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